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Glockenflinke Hintergrundmusik und ein Menüpunkt, der immer gewählt und wieder abgebrochen wird, untermalten eine Zugfahrt.
6.4.07 21:49


Das Fenster im gegenüber liegenden Haus zeigt mir eine Sonne, die wie das Afrika-Rot über den Hügeln niedersinkt. Der morgige Tag wird scheinbar ausgezeichnet. Zumindest gibt es eine Theorie, die besagt, dass ein roter Abend einen sonnigen Folgetag birgt.
Es wird sich zeigen, ob ich mit der Annahme richtig liege.
Das winzige Gasthaus nahe meiner Herberge ist wahrlich großzügig zu mir. So wird der Proviant wohl für die kommenden Tage reichen. Zumindest trage ich die Hoffnung, dass er nicht allzu rasch aufgebraucht sein wird.
Erstaunlich, wie schnell doch die rote Scheibe von ihrer vollen Größe innerhalb einiger Minuten zu einem maßlos kleinen Punkt im Fenster geschrumpft ist. Wenige Sekunden richtete ich mein Augenmerk nur auf diesen roten Punkt, und er war fort. Bemerkenswert.
Der Rest des Himmels ist so blau wie letztens. Scheinbar haben die Nachrichten nun Recht. Nach dem eher trüben Wochenende folgt eine warme Werkwoche.
27.3.07 19:55


Ein wundervoller Sonnenschein nach 10 Uhr.
Die Luft erscheint rein und klar - der Franzose würde sagen: l´air pure - blauer Himmel lacht einen an, und auf kahlen Ästen hupft ein Rabe zwischen Spatzen sacht und gemächlich immer noch eine Etage höher. Wie gern säße ich auch dort oben als Vogel und könnte den Himmel in noch unbegrenzterer Form betrachten. Doch ich bin es zufrieden, meine Betrachtungen vom Erdboden aus machen zu können.
Nun, mit Federn statt Händen schriebe sich dieser Eintrag sicherlich nicht so reibungslos, nehme ich an.
Auf meinem weiteren Weg musste ich - schlicht und ergreifend - einfach innehalten, da ein Rabenduo im lichten Blau meine Aufmerksamkeit auf sich zog, bis beide hinter einer brüchigen Hausfassade verschwanden und sich so meines Blickes entzogen.
26.3.07 11:21


Tiefer Sonnenschein liegt über dem Ort, vereinzelt flanieren Spaziergänger vorbei, und eine leichte Brise weht hier und da Papier über die Wege. Der Himmel ist, von meinem momentanen Fleckchen aus betrachtet, gänzlich wolkenfrei.
Die Sonne blinkt mir aus einem niedrigen Fenster entgegen; im Prinzip sitzt sie mir im Rücken. Jeden Moment wird sie hinter dem Hausdach verschwinden. Ich frage mich, wie oft in den nächsten Tagen sie noch so zart am Himmel prangen wird.
Es ist wirklich erstaunlich. Durch die Umstellung der Uhren auf Sommerzeit kommt es einem ungewöhnlich vor, kurz vor 18 Uhr noch einen derart prachtvollen Sonnenschein zu erleben. Als ich eben aus dem Haus ging, war es mir, als hätten wir gerade kurz nach 10 Uhr morgens, zudem die Vögel sangen.
Na, es muss wohl doch langsam Frühling werden, scheint mir.
25.3.07 17:50


Die Menschen sind zur Zeit irgendwie besonders im Stress, obwohl doch Ostern noch eine Weile weg ist. Und auch sonst wüsste ich nichts großartiges, das momentan im Ort passiert. Der Himmel sieht nach Regen oder Schnee aus, aber die Nachrichten meinen, es würde sich bessern.
Von meiner Kreuzung aus sehe ich normalerweise ein Stück von einem Waldhügel, in dem sich eine Weggabelung befindet. Aber heute war der Hügel komplett vom Nebel überlagert, sehr eindrucksvoll.
24.3.07 21:56


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